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Keine Masthybriden mehr: Plukon vor „neuen Herausforderungen“

Da bekannt geworden ist, dass die drei größten Supermarktketten in den Niederlanden ab 2016 keine so genannten Masthybriden mehr anbieten werden, braucht sich der Masthuhnbetrieb keine Sorgen mehr um die Zukunft zu machen. „Wir stehen vor neuen Herausforderungen, haben bei dieser Art von Prozessen aber auch eine Vorreiterrolle“, sagt Marketingleiterin Gerda Zijlstra.

Abnehmende Nachfrage nach Masthybriden

Der Betrieb, der u. a. Niederlassungen in Dedemsvaart und Goor hat, ist ein wichtiges Schaltglied zwischen Supermärkten und Geflügelhaltern. Die abnehmende Nachfrage nach Masthybriden hat dazu geführt, dass bei Plukon jetzt mehr Produktionsabläufe separat ablaufen müssen. Außerdem müssen in dem Betrieb einige Verarbeitungsprozesse anders eingerichtet werden.

„Kein Grund zur Sorge“

Dies ist laut Marketingleiterin Gerda Zijlstra jedoch überhaupt kein Grund zur Sorge. Die Veränderungen auf dem Markt haben keine besonderen Auswirkungen auf den Betrieb. Sie betont, dass sich Plukon kontinuierlich an den Wünschen seiner Kunden orientiert und dass die Entwicklungen in Bezug auf Hühnerfleisch nicht stillstehen: „nach vorne schauen“ lautet die Devise. „Wir wissen niemals, wohin die Entwicklungen führen. So wie es einmal war, wird es nie mehr werden.“