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„Hoch gewachsen und dichtes Federkleid“

Die größten Supermarktketten in den Niederlanden wechseln 2016 zum Angebot von Fleisch von langsamer wachsenden Hähnchen über. Das ist für den Geflügelhalter Pé Roozendaal aus Heerhugowaard eine gute Nachricht. Er ist einer der 70 Geflügelhalter von Plukon, die die Supermarktkette Albert Heijn mit der neuen Hähnchenart beliefern.

Pé hat in einem Interview mit den Zeitungen der Holland Media Combinatie über seine Erfahrungen mit langsamer wachsenden Hähnchen berichtet.

Pé zufolge hat dieser Übergang zu einer großen Veränderung geführt: „Wir arbeiten jetzt seit zwei Jahren so und ich muss ehrlich sagen, dass ich mit diesen neuen Hähnchen um einiges angenehmer arbeite. Es ist weniger voll im Stall, denn letztendlich darf ich nicht mehr als 17 Hähnchen pro Quadratmeter halten. Ich hatte vor einiger Zeit Besuch von Leuten, die die Branche nicht kennen. Sie dachten, dass wir hier Bodenhaltung betreiben.“

Eine der Veränderungen besteht darin, dass es im Stall jetzt mehr Strohballen und anderes Beschäftigungsmaterial gibt. „Anfangs dachten Willy und ich, dass wir damit vor allem den Verbraucher eine Freude bereiten sollten. Jetzt aber wissen wir, dass es sich dabei keineswegs um Ausstellungsmaterial handelt. Die Hähnchen ziehen die einzelnen Strohhalme aus den Ballen und sind damit ziemlich lange beschäftigt. Sie langweilen sich nicht mehr, sondern zeigen ein natürliches Verhalten. Und diese Hähnchen legen täglich höchstens 50 Gramm zu. Dafür bleiben sie natürlich auch zehn Tage länger im Stall.“

Albert Heijn arbeitet seit bereits fünf Jahren im Sinne der Nachhaltigkeit an der Optimierung seiner Supermärkte. Dabei werden nicht nur der Lebensraum der Hähnchen oder deren Beschäftigungsmöglichkeiten berücksichtigt, sondern es wird auch auf den Energieverbrauch und die Verpackungsmaterialien geachtet.

Den gesamten Artikel können Sie auf der Website der Tageszeitung Noordhollands Dagblad lesen.